Stammdaten, Belege, Lager, Finanzen, Personal — alles in einer Software. Klingt einfach, ist aber das Rückgrat jedes ernsthaften Unternehmens.
ERP (Enterprise Resource Planning) bezeichnet eine integrierte Unternehmenssoftware, die alle betriebswirtschaftlich relevanten Prozesse eines Unternehmens auf einem gemeinsamen Datenmodell abbildet: Stammdaten (Kunden, Lieferanten, Artikel), Belege (Angebot, Auftrag, Lieferung, Rechnung), Lager, Einkauf, Verkauf, Finanzbuchhaltung, Controlling und oft auch Personalwesen. Ziel ist die durchgehende Steuerung und Auswertung — ohne Insellösungen, ohne doppelte Datenpflege.
"Warenwirtschaft" ist meist der kaufmännische Teil eines ERP — rund um Artikel, Lager und Belege. Wenn dazu Finanzbuchhaltung, Personal und Controlling kommen, spricht man von ERP. Im deutschen Mittelstand werden beide Begriffe oft synonym verwendet.
Faustregel: Sobald 3 Personen täglich mit denselben Stammdaten arbeiten, sobald Lagerbestände manuell geführt werden, sobald Excel-Listen für Forderungen entstehen — dann lohnt ein ERP. Häufig ab 5 Mitarbeitern und 5 Mio. EUR Umsatz besonders deutlich.
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