Wissen · ERP

Was ist ein ERP-System?

Stammdaten, Belege, Lager, Finanzen, Personal — alles in einer Software. Klingt einfach, ist aber das Rückgrat jedes ernsthaften Unternehmens.

Definition

ERP (Enterprise Resource Planning) bezeichnet eine integrierte Unternehmens­software, die alle betriebswirtschaftlich relevanten Prozesse eines Unternehmens auf einem gemeinsamen Datenmodell abbildet: Stammdaten (Kunden, Lieferanten, Artikel), Belege (Angebot, Auftrag, Lieferung, Rechnung), Lager, Einkauf, Verkauf, Finanzbuchhaltung, Controlling und oft auch Personalwesen. Ziel ist die durchgehende Steuerung und Auswertung — ohne Insellösungen, ohne doppelte Datenpflege.

Was eine ERP konkret macht

  • Stammdaten zentral pflegen (Kunden, Artikel, Lieferanten)
  • Belege erfassen, drucken, verschicken (Angebot → Rechnung)
  • Lagerbestände aktuell halten (Eingang, Verkauf, Inventur)
  • Einkauf steuern (Bestellvorschläge, Lieferanten-Bewertung)
  • Finanzen führen (OP, Mahnwesen, FiBu-Übergabe)
  • Auswertungen liefern (Umsatz, Marge, ABC, BWA)

ERP vs. Warenwirtschaft

"Warenwirtschaft" ist meist der kaufmännische Teil eines ERP — rund um Artikel, Lager und Belege. Wenn dazu Finanzbuchhaltung, Personal und Controlling kommen, spricht man von ERP. Im deutschen Mittelstand werden beide Begriffe oft synonym verwendet.

Wann ein ERP sich lohnt

Faustregel: Sobald 3 Personen täglich mit denselben Stammdaten arbeiten, sobald Lagerbestände manuell geführt werden, sobald Excel-Listen für Forderungen entstehen — dann lohnt ein ERP. Häufig ab 5 Mitarbeitern und 5 Mio. EUR Umsatz besonders deutlich.

Hanware Business ERP

Hanware Business ist eine deutsche, mittelstandsorientierte ERP-Lösung mit Branchen-Tiefe im Getränkefachgroßhandel, Lebensmittelhandel, Großhandel und Gastronomie. Seit 25 Jahren bei mittelständischen Händlern im Einsatz — und auch als Cloud-Variante verfügbar.

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