Wer im Getränkefachgroßhandel arbeitet, ist über GEDAT mit allen Brauereien und Marken verbunden. Wie das technisch läuft.
GEDAT betreibt eine zentrale Plattform für den deutschen Getränkefachgroßhandel. Auf ihr fließen zwei Dinge: Stammdaten (über getITEM) und EDI-Nachrichten (zwischen Großhandel und Brauerei).
Eine Brauerei pflegt ihre Artikel-Stammdaten (EAN, Sorten, Gebinde, Pfand, MwSt) zentral in getITEM. Der Großhändler zieht sich diese Daten regelmäßig — in der Regel täglich — in sein ERP. Vorteil: keine doppelte Pflege, keine veralteten EANs.
Der Großhändler erzeugt eine Bestellung an die Brauerei. Statt PDF oder Fax wird die ORDERS-Nachricht als EDIFACT-Datei direkt ins Brauerei-System gespielt. Dort wird sie automatisch verarbeitet.
Die Brauerei verschickt vor der Lieferung ein DESADV (Despatch Advice). Der Großhändler weiß damit vorab, welche Pallette mit welchen Sorten und welcher Charge unterwegs ist — und kann das Lager vorbereiten.
Statt einer Papier- oder PDF-Rechnung kommt INVOIC als EDIFACT. Im ERP wird die Rechnung automatisch der Bestellung und dem Wareneingang zugeordnet — und in die OP-Liste übernommen.
Zusätzlich erwarten viele Brauereien tagesaktuelle Absatz- und Bestandsmeldungen vom Großhandel. Daraus planen sie Nachschub und Aktionen. Hanware Gedat erzeugt sie automatisch.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Artikel-Stammdaten mit den GEDAT-EAN-Codes übereinstimmen, bevor Sie EDI aktivieren. Sonst landet jede ORDERS-Antwort im Fehler-Postfach.
Wir richten getITEM und EDI in wenigen Tagen ein.